Hier sind unsere 8 Tipps für ein produktives Homeoffice

19.03.2020 | Plötzlich Homeoffice. Und das nicht nur für einen Tag, sondern gleich für Wochen. Wir machen seit Jahren Homeoffice und kennen die Tricks und Kniffe des Arbeitens am Küchentisch. Wir sind sozusagen alte Hasen. Deshalb möchten wir dir unsere wertvollsten Erfahrungen weitergeben.

von Giancarlo Derungs und Jasmin Wilhelm

 

1. Stell deinen Wecker immer auf die gleiche Uhrzeit

Weil du wortwörtlich an deinem Arbeitsplatz wohnst, gewinnst du Zeit. Zeit, die du sonst im Auto oder im Zug verbracht hättest. Das heisst, du musst keine Abfahrtszeiten berücksichtigen und bist theoretisch flexibler, wann du deinen Tag startest. Gestern etwas spät ins Bett gegangen? Kein Problem, einfach eine halbe Stunde länger schlafen und trotzdem rechtzeitig am (digitalen) Meeting teilnehmen. Unser Tipp: Tu es nicht. Steh jeden Tag zur gleichen Uhrzeit auf. Schlafexperten haben nachgewiesen, dass man sich dadurch fitter fühlt, weil der Körper an diesen Rhythmus gewöhnt ist.

 

2. Move it, move it!

Starte deinen Tag mit ein bisschen Bewegung. Das treibt dir den Schlaf aus dem Kopf und macht dich hellwach. Wenn du ohnehin so früh aufstehst wie immer, kannst du die gewonnene Zeit dafür einsetzen. Je nach Wetter kann das ein kurzer Morgenspaziergang (Joggen für die Sportlichen) oder auch mal ein kurzes Workout mit dem Yogamättli vor dem Fernseher sein.

 

3. Suit up!

Nach dem Morgensport und einer erfrischenden Dusche ist es Zeit, sich anzuziehen. Und zwar gleich schick, wie wenn du ins Büro gehen würdest. Warum? Einerseits bist du schon ready, wenn ein spontaner Videocall ruft und andererseits macht das auch mental einen Unterschied. So kommst du gar nicht erst auf die Idee, in den «Gammelmodus» zu wechseln.

 

4. Immer schön aufgeräumt bleiben

Achte darauf, dass dein Arbeitsplatz schön sauber und aufgeräumt ist, wenn du am Morgen beginnst. So kannst du mit einem «leeren» Kopf schon entspannt in der Arbeitstag starten. Tagsüber darf es ruhig etwas chaotisch werden. Räum aber alles auf, wenn du Feierabend hast. Am besten versorgst du die Unterlagen in einem Büromöbel.

 

5. Mach mal ‘ne Pause

Das geht bei vielen vergessen: regelmässig Pausen machen! Homeoffice ist genauso anstrengend wie ein Tag im Büro, wenn nicht sogar anstrengender, weil keine Unterhaltungen zwischen Tür und Angel gehalten werden können. Es braucht immer gleich ein E-Mail oder einen Anruf. Das führt zu einer höheren Belastung für das Gehirn. Alle 90 Minuten solltest du 10 Minuten Pause machen.

 

6. Social Media Distancing

Apropos Belastung: Besonders, wenn auch privat alles über die digitalen Kanäle läuft, geht es schnell einmal in Richtung Reizüberflutung. Unser Tipp: Besuche Websites und Apps, die du nicht zwingend zum Arbeiten brauchst nur in den Pausen. Schalte wenn möglich die Notifications dieser Kanäle aus.

 

7. Mittagessen nicht vergessen

Die Zeit fliegt, wenn man konzentriert arbeitet. Bei uns schon oft passiert: Es ist 12.20 Uhr und wir müssen erst noch überlegen, was wir essen. So geht entweder viel Zeit fürs Kochen verloren, oder man isst ungesundes Fertigessen. Unser Tipp: Koche am Abend etwas mehr, so kannst du die Reste am nächsten Mittag ganz schnell aufwärmen oder rüsten.

 

8. Plane den nächsten Tag

Überlege dir kurz vor Feierabend, was für den nächsten Tag alles ansteht und notiere es dir. Wir arbeiten mit einem gemeinsamen Wochenplan als Google Tabelle. Am Abend tragen wir die To-Dos dort ein. So haben nicht nur wir selbst einen klaren Plan für den nächsten Tag, alle anderen Teammitglieder sehen auch immer, wer gerade woran arbeitet.

 

Wir hoffen, du konntest für dich etwas aus unseren Tipps mitnehmen und wünschen weiterhin frohes Schaffen im Homeoffice!

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